Allgemein

Einladung zum Workshop des Pfalzenarbeitskreises in Bernburg

Der diesjährige Workshop des Pfalzenarbeitskreises Sachsen-Anhalt findet am 15. und 16. November im Servitenkloster zu Bernburg unter dem Titel 'Eine Brückenlandschaft in Sachsen-Anhalt. Pfalzen und Zentralorte im östlichen Harzvorland' statt.

Die Teilnahme ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung per E-Mail an pfak.sachsen-anhalt@ovgu.de

Das Tagungsprogramm wird in Kürze an dieser Stelle zu sehen sein.

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Tagung - Albrecht der Bär, Ballenstedt und die Anfänge Anhalts

Albrecht der Bär (geb. 1100, gest. am 18. November 1170), Graf von Ballenstedt, für wenige Jahre Herzog von Sachsen und ab 1157 schließlich Markgraf von Brandenburg, zählt bis heute zu den großen Persönlichkeiten des 12. Jahrhunderts und wird als Gründer der Mark Brandenburg sowie des Fürstentums Anhalt angesehen.

Im Vorfeld seines Todestages findet am 26. und 27. September 2019 in Ballenstedt eine interdisziplinäre, vom Zentrum für Mittelalterausstellungen und dem Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gemeinsam mit der Stadt Ballenstedt organisierte Tagung statt. Sie hat das Ziel, die Bedeutung Ballenstedts und die Anfänge der Askanier in den Blick zu nehmen und aus Sicht der modernen Forschung zu bewerten.

Nähere Informationen zur Tagung sowie das Tagungsprogramm finden Sie hier.

Die Tagung wird von einem öffentlichen Festvortrag begleitet, der sich an ein breites Publikum richtet. Die im Nachgang der Vorträge am Freitag geplante Exkursion ist fakultativ. Die Anmeldung hierzu erfolgt über das Museum Ballenstedt.

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5.6.2019, 15.15-16.45 Uhr: Vortrag von Prof. Dr. Eva Labouvie zum Thema: 100 Jahre Frauenwahlrecht. Ein Meilenstein zur Demokratie, OvGU, FHW, Geb. 40, Raum 138

 

Am 12 November 1918 wurde das aktive und passive Wahlrecht für Frauen nach Ausrufung der Deutschen Republik vom „Rat der Volksbeauftragten“ proklamiert, am 30. November 1918 trat es dann mit dem Reichswahlgesetz in Kraft. Frauen konnten erstmals am 19. Januar 1919 auf Reichsebene bei der verfassungsgebenden Nationalversammlung wählen und gewählt werden. 300 Frauen kandidierten, 37 von ihnen wurden bei insgesamt 427 Abgeordneten gewählt (8,7%). Zuvor schon, am 15. Dezember 1918, haben im damals gerade geschaffenen Freistaat Anhalt Frauen zum ersten Mal in Deutschland gleichberechtigt ein sich konstituierendes Landesparlament wählen dürfen.

Der Vortrag nimmt die Genese bis zur Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland und zugleich die ganz besondere Rolle, die Frauen, Ereignisse und historische Zusammenhänge in den Vorläuferterritorien des heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt auf dem Weg zu dieser Errungeschaft gespielt haben, in den Blick. Er fragt ebenso nach den Folgen und Auswirkungen in den jeweiligen historischen Kontexten.

Nach dem Vortrag wird eine Bildpräsentation konkrete und plastische Einblicke in das Geschehen geben.

 

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Neuerscheinung "Das Gottesreich auf Erden erweitern"

Neuerscheinung:

Mareike Fingerhut-Säck

Das Gottesreich auf Erden erweitern

Einführung und Festigung des Pietismus durch das Grafenpaar Sophie Charlotte und Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode in seiner Grafschaft (1710-1771)

Studien zur Geschichte und Kultur Mitteldeutschlands, Bd. 5

Zugl. Diss., Univ. Magdeburg 2017

 

 

Die Autorin analysiert die Einführung des Pietismus in der Grafschaft Wernigerode durch das Grafenpaar Sophie Charlotte (16951762) und Christian Ernst (16911771) zu Stolberg-Wernigerode. Sie widerlegt die bisherige Ansicht der Forschung, eine adlige Lebensweise sei nicht mit pietistischen Idealen von frommer Lebensführung vereinbar, durch ein umfassendes Quellenstudium.

Aus kultur- und regionalhistorischer Perspektive gelingt es der Untersuchung erstmals, sich dem Prozess der Einführung und Festigung des Pietismus über das Wernigeröder Grafenhaus in das Bürgertum und schließlich die bäuerliche Bevölkerung anzunähern. Dabei kann sie nicht nur vereinzelte Forschungen zu Pietismus und Adel, sondern auch zu Gender und Pietismus um unterschiedliche Aspekte und Perspektiven erweitern sowie die Zusammenarbeit eines adligen Paares im Kontext der Etablierung einer neuen Glaubensrichtung am konkreten Beispiel aus der akteurzentrierten, historisch-anthropologischen sowie der Genderperspektive vornehmen.

 Weiterführende Infos unter:

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Neuerscheinung "Eine königsferne Landschaft?"

Warumlassen sich für den Norden des heutigen Sachsen-Anhalt im 10. Jahrhundert nur wenige königliche Aufenthalte nachweisen, während der Süden offenbar die zentrale Königslandschaft war? Kann man die heutige Altmark gar als eine königsferne Landschaft bezeichnen?

Am häufigsten und längsten hielten sich die ottonischen Herrscher in der Gegend um den Harz, also Süd- und Ostsachsen sowie Nordthüringen auf, hier entstanden die meisten Pfalzen. Im Norden des heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt zeigt sich ein anderes Bild: bis in das 12. Jahrhundert sind hier kaum königliche Aufenthalte belegt.
Eine 2015 in Stendal abgehaltene Tagung suchte nach den Gründen, ihre Ergebnisse sind im vorliegenden Band publiziert.

 

 Inhaltsverzeichnis königsferner Norden

 

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Ringvorlesung Arbeit - Job - Beruf in Geschichte, Gegenwart und Zukunft

Im Sommersemster 2019 findet immer Dienstags, von 17.15 bis 18.45 Uhr im Hörsaal 6 (Gebäude 44), die interdisziplinäre Ringvorlesung 'Arbeit - Job - Beruf in Geschichte, Gegenwart und Zukunft' statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie hier downloaden.

 

Programm Ringvorlesung Arbeit

 

 

 

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Letzte Änderung: 08.11.2018 - Ansprechpartner: Webmaster