Allgemein

Workshop: Protestantische Institutionen in Mitteldeutschland unter nationalsozialistischer Herrschaft

Das CECILIENSTIFT Halberstadt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Geschichte der Neuzeit (19.–21. Jahrhundert) der Otto- von-Guericke-Universität Magdeburg, der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt lädt am 28. September 2017 alle interessierten BürgerInnen herzlich zu einem Workshop ein. Weitere Informationen finden Sie hier.

Pressemitteilung: Übergabe der Forschungsergebnisse

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste förderte von November 2013 bis Januar 2017 ein Projekt zur Provenienzforschung, das in Kooperation zwischen dem Institut für Geschichte der Otto-vonGuericke-Universität Magdeburg (OvGU), Lehrstuhl Geschichte der Neuzeit,  Leitung Prof. Silke Satjukow, und dem Landesarchiv Sachsen-Anhalt (LASA) durchgeführt wurde. Die Ergebnisse des Projekts „Zur Rolle von beeidigten und öffentlich bestellten Versteigerern in Sachsen und der Provinz Sachsen bei der Verwertung des Eigentums von Emigranten und deportierten jüdischen Bürgern im Zeitraum 1933 bis 1945“ werden jetzt dem Landesarchiv übergeben.

Weitere Informationen finden sie hier.

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Glaube und Geschlecht - Gender Reformation

Internationale und interdisziplinäre Tagung der Otto-von-Guericke Universität zum Reformationsjubiläum 2017. 29. Juni - 1. Juli 2017 Magdeburg

Die Reformation wurde durch das religiöse Engagement der Laien getragen, ein Aufbruch, der Frauen völlig neue Handlungsmöglichkeiten eröffnete und die Geschlechterordnung in den europäischen Ländern nachhaltig veränderte. Sie hat daher nicht nur einen  einschneidenden Wandel durch die erstmalige Möglichkeit der Wahl zwischen Glaubensrichtungen bewirkt, sondern durch die Ehelehren Martin Luthers und weiterer Reformatoren die Rollen von Männern und Frauen, Müttern und Vätern sowie die Vorstellungen vom Zusammenleben der Geschlechter nachhaltig und bis in die Gegenwart geprägt.

Geschlechterfragen und die Einbindung von Frauen bilden trotz der Ökumene bis heute – als letzte Bastion der einen, als liberales Aushängeschild der anderen Konfession – den immer wieder betonten Unterschied zwischen Katholizismus und Protestantismus.

Die interdisziplinäre wie internationale Tagung „Glaube und Geschlecht – Gender Reformation“ möchte sich mit diesem Grundlagenthema der Reformation vor allem unter der Perspektive der Wechselbeziehungen zwischen „Glaube und Geschlecht“ auseinander setzen. Sie betrachtet Bezüge, die erstmals von Frauen und Männern in der reformatorischen Bewegung des 16. Jahrhunderts hergestellt und gelebt wurden und jenseits von Konfession und eigener Gläubigkeit bis heute ein Kulturgut der westlichen Welt darstellen. Dabei fragt sie sowohl nach den Anteilen von Männern und Frauen an Kirche und Religiosität als auch nach ihren durch die Religion begründeten oder bedingten Rollen, Räumen, Aufgaben und Lebenswegen, nach Gewinnen, Verlusten und nach Kontinuitätslinien bis in die heutige Gesellschaft.

Aus unterschiedlicher Perspektive wird sowohl nach brisanten und vieldiskutierten Entwicklungen, wie den aktuellen Überlegungen zur Einführung eines weiblichen Diakonats in der katholischen Kirche gefragt, als auch nach den Wechselwirkungen von Glaube und Geschlecht in weiteren Religionen wie dem Hinduismus, Buddhismus, Judentum und Islam. Die Diskussion über Möglichkeiten und Grenzen der Vereinbarkeit vor allem nichtchristlicher mit den Gesellschafts- und Geschlechterordnungen christlich geprägter europäischer Länder dürfte vor dem Hintergrund der jüngsten Migrationsbewegungen zu den aktuellsten Fragen der Gegenwart zählen. 

Weitere Information finden Sie hier

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags

BKM NEu

 

Gefördert von der "Gesellschaft der Freunde und Förderer der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg"

 

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Vortragsreihe Magdeburger Recht

Zum siebten Mal veranstalten das Kulturhistorische Museum Magdeburg, der Bereich Geschichte der Otto-von-Guericke-Universität und das Zentrum für Mittelalterausstellungen die Vortragsreihe „Das Magdeburger Recht“.
Im Fokus der Vortragsreihe stehen Kunstwerke und der Handel mit diesen in den Städten, die vom Magdeburger Recht geprägt sind.

Das Magdeburger Recht prägte nicht nur Rechtsbeziehungen, sondern beinahe jeden Lebensbereich in den Städten seiner Geltung. So hatte es auch Anteil an der Entwicklung des Bürgertums. Innerhalb dieser neuen sozialen Gruppe entwickelte sich eine reiche Oberschicht, die bald das Bedürfnis nach Repräsentation verspürte. So konnten es sich etwa Kaufleute leisten, als Förderer von Kunst und Architektur aufzutreten. Nicht mehr allein die Kirchen und Stadtherren, sondern auch Bürger nahmen so Einfluss auf das Erscheinungsbild ihrer Stadt. Durch die wachsende Nachfrage und den gestiegenen Bedarf kamen Künstler in die neuen Zentren von Kunst und Kultur. Dort entstanden Luxusgüter, welche auch über den Fernhandel verkauft wurden. Viele Zeugnisse sind uns noch heute überliefert und beweisen die Bedeutung und das Selbstbewusstsein, mit dem die Menschen ihre Städte prägten.

Diese Kunstwerke und der Handel damit stehen in diesem Halbjahr im Fokus der Vortragsreihe. Die Reise führt über Krakau nach Lübeck, nimmt Künstler sowie Auftraggeber in den Blick und ordnet Entwicklungen und Trends ein.

Der erste Vortrag der Reihe

                                                „Vor Veit Stoß. Künstler- und Auftraggebernetzwerke
                                                 im spätmittelalterlichen Krakau“
                                                von Dr.Winfried Franzen (GWZO Leipzig)
findet am                                 Dienstag, den 24.04.2017, um 19.00 Uhr
                                                im Kaiser-Otto-Saal, Kulturhistorisches Museum Magdeburg, statt.

 

Der zweite Vortrag der Reihe

                                               „Lübecker Retabelkunst"
                                               von Dr. Jan Friedrich Richter (Kulturhistorisches Museum Magdeburg)
findet am                                 Dienstag, den 23.05.2017, um 19.00 Uhr
                                               im Kaiser-Otto-Saal, Kulturhistorisches Museum Magdeburg, statt.

 

Der dritte Vortrag der Reihe

                                               „Luxusgüterhandel und Kulturtransfer"
                                               von Prof. Dr. Barbara Welzel (Technische Universität Dortmund)
findet am                                 Dienstag, den 13.06.2017, um 19.00 Uhr
                                               im Kaiser-Otto-Saal, Kulturhistorisches Museum Magdeburg, statt.

 

Wir laden Sie herzlich zu den drei Vorträgen ein und freuen uns auf Ihr kommen. Der Eintritt ist frei.

Kontakt:
Zentrum für Mittelalterausstellungen
Otto-von-Guericke-Str. 68-73, 39104 Magdeburg
Tel. 0391-540 35 82
info@mittelalterausstellungen.de

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Ehrenkolloquium Prof. Dr. M. Dreher am 31.03./01.04.2017

 Aufgrund der 2018 anstehenden Pensionierung von Prof. Dr. M. Dreher findet am 31.03. und 01.04.2017 im Senatssaal der Universität (Geb. 5) ein Ehrenkolloquium mit dem Thema "Institutionalisierung und Wandel von Herrschaft – Organisation, Strukturen, Zentralisierung" statt. ReferentInnen und Themen sind im nebenstehenden Flyer aufgeführt. Wir möchten daher alle Interessierten herzlich zur Teilnahme einladen.

Mit freundlichen Grüßen
K.Jahn und Y.Löbel

 

Weitere Informationen finden Sie im Flyer.

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Nachschreibetermin zur Vorlesung: Europäische Entwicklungslinien von der Antike bis zur Gegenwart

Der Nachschreibetermin ist am 13.4.2017 um 15.15 Uhr.
Bitte melden Sie sich bis zum 10.4. formlos unter der Adresse einschreibung.iges@ovgu.de an. 
Informationen zur Klausur erhalten Sie in den Sprechzeiten bei Frau Dr. Kaltenborn.

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Letzte Änderung: 08.11.2018 - Ansprechpartner: Webmaster