Mittelalter

Neuerscheinung "Des Kaisers letzte Reise"

Des Kaisers letzte Reise

Stephan Freund/Gabriele Köster/Matthias Puhle (Hg.)

Des Kaisers letzte Reise

Höhepunkt und Ende der Herrschaft Ottos des Großen 973 und sein (Weiter-)Leben vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Schriftenreihe des Zentrums für Mittelalterausstellungen Magdeburg, Band 8

Nach sechsjährigem Aufenthalt in Italien kehrte Kaiser Otto der Große mit seiner Familie zurück in seine Heimat im heutigen Sachsen-Anhalt. Am Palmsonntag zog er feierlich in Magdeburg ein. Mit einem glanzvollen Hoftag mit Vertretern aus der ganzen damaligen Welt feierte er traditionell das Osterfest in Quedlinburg. Zu Christi Himmelfahrt empfing er Gesandte des Kalifen von Córdoba in Merseburg. Von dort aus zog der königliche Tross weiter nach Memleben. Am 7. Mai 973 starb Otto der Große in der dortigen Pfalz und damit an dem Ort, an dem bereits sein Vater Heinrich I. verstorben war. Die 1050. Wiederkehr von Ottos Todestag im Jahre 2023 bildet den Ausgangspunkt für zahlreiche Ausstellungen und Gedenkveran-staltungen in Magdeburg, Merseburg, Memleben, Quedlinburg und Walbeck.


Zur wissenschaftlichen Vorbereitung des Jubiläums veranstaltete das Zentrum für Mittelalterausstellungen e. V. gemeinsam mit dem Kulturhistorischen Museum Magdeburg und dem Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg im Mai 2022 eine interdisziplinäre Tagung. Kernthemen waren die letzten Stationen im Leben Kaiser Ottos des Großen und insbesondere seine Rezeption in Mittelalter und Neuzeit bis in die Gegenwart.
Die Ergebnisse des Kongresses werden mit diesem Band vorgelegt. Es werden bestehende Forschungslücken geschlossen und neue Perspektiven aufgezeigt.

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Neuerscheinung "Institutionalisierung und Wandel von Herrschaft"

StephanFS Dreher Freund (Hg.)

Institutionalisierung und Wandel von Herrschaft

Organisation, Strukturen und Zentralisierung

Festschrift für Martin Dreher

Fragen der Institutionalisierung und des Wandels von Herrschaft zählen zu zentralen Anliegen historischer Forschung sowie der Rechts- und Verfassungsgeschichte. Die Überlieferung gestattet es, unterschiedliche Ausprägungen der Organisation menschlicher Gemeinschaften bis in hellenistische Zeit zurückzuverfolgen. Vor diesem Hintergrund befassen sich die Beiträge des Bandes exemplarisch mit Regelungsmechanismen. Der Achäische Bund wird ebenso thematisiert wie die Entstehung der Isonomie und der attische Seebund. Gefragt wird nach der Sicht auf die Tyrannis bei Aristoteles, nach entsprechenden Formen der Erinnerung, nach Regelungen zur Konfliktregulierung sowie nach politischen Zentren des bundesstaatlichen Gemeinwesens im antiken Griechenland. In einem Exkurs erfolgt ein Sprung ins Mittelalter, um die Herrschaftsstrukturen in karolingischer und ottonischer Zeit zu vergleichen. Die Beiträge nehmen damit zugleich Bezug auf Fragen zwischenstaatlicher Beziehungen in der Antike, einem der zentralen Forschungsinteressen von Martin Dreher, dem langjährigen Inhaber des Lehrstuhls für Alte Geschichte an der Otto-von-Guericke-Universität, dem der Band gewidmet ist.

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Neuerscheinung "Eine Brückenlandschaft in Sachsen-Anhalt. Pfalzen und Zentralorte im östlichen Harzvorland"

In der Reihe 'Palatium. Studien zur Pfalzenforschung in Sachsen-Anhalt' ist soeben der gemeinsam von Prof. Stephan Freund, Dr. Pierre Fütterer, Alena Reeb und Michael Belitz (alle Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters) herausgegebene Band "Eine Brückenlandschaft in Sachsen-Anhalt. Pfalzen und Zentralorte im östlichen Harzvorland" erschienen.

Das östliche Harzvorland zwischen Saale, Elbe, Unstrut und Bode wurde aufgrund ausgezeichneter Bodenqualitäten und zahlreicher Bodenschätze bereits seit dem Neolithikum besiedelt. Im Frühmittelalter trafen hier Franken, Thüringer, Sachsen und Slawen aufeinander, so dass die Region geradezu als ethnischer ‚Schmelztiegel‘ und als regelrechte ‚Brückenlandschaft‘ bezeichnet werden kann. Obwohl zentrale Orte und zahlreiches Reichsgut in diesem Raum bekannt sind, fehlt es für die Zeit vom 9. bis ins frühe 13. Jahrhundert an Nachrichten über nennenswertes herrschaftliches Engagement. Den Gründen dafür gehen die Beiträge in diesem Band nach. Gefragt wird auch nach den naturräumlichen Voraussetzungen, den politischen Aktivitäten und den geschaffenen Strukturen unter anderem in Form von Burgen und Wegenetzen, die die Grundlage für die Entstehung wichtiger Herrschaftszentren unter den sogenannten Askaniern seit dem 12. Jahrhundert bildeten.

 

 Inhalt Palatium 8

 

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Zweite Förderperiode für das Repertorium der deutschen Königspfalzen

Mit Förderbescheid vom 8. Juni 2022 hat das Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt die Mittel für die zweite Bearbeitungsphase des Bandes Sachsen-Anhalt des Repertoriums der deutschen Königspfalzen zur Verfügung gestellt. Von Oktober 2022 bis September 2024 werden damit 2,5 wissenschaftliche Mitarbeiterstellen sowie Sachkosten finanziert.

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Neuerscheinung "Thietmar von Merseburg zwischen Pfalzen, Burgen und Federkiel"

In der Reihe 'Palatium. Studien zur Pfalzenforschung in Sachsen-Anhalt' ist soeben der gemeinsam von Prof. Stephan Freund, Dr. Pierre Fütterer, Alena Reeb und Michael Belitz (alle Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters) herausgegebene Band "Thietmar von Merseburg zwischen Pfalzen, Burgen und Federkiel" erschienen.

Der Band behandelt verschiedene Facetten des Lebens und Wirkens Thietmars von Merseburg, dem wichtigsten Geschichtsschreiber der späten Ottonenzeit. Die Beiträge widmen sich etwa dem Selbstbild Thietmars und seinen Reisen, seiner Sicht auf die eigene Verwandtschaft und seinen slawischen Nachbarn, den Hintergründen der Wiedererrichtung seines Bistums und nicht zuletzt seinem wohl wichtigsten Gönner, Erzbischof Tagino von Magdeburg. Auf diese Weise werden vielfältige neue Einsichten zum Autor und seiner Arbeitsweise vermittelt und neue Lesarten des Werkes aufgezeigt.

 

Inhalt Thietmar

 

Hier gelangen Sie zur Publikation auf der Seite des Verlags Schnell+Steiner.

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Repertorium der deutschen Königspfalzen: Band Sachsen-Anhalt

Ein gewichtiger Teil des historisch-kulturellen Erbes des heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt ist im 10. Jahrhundert entstanden, als die Könige aus der Familie der Ottonen hier ihren Herrschaftsmittelpunkt hatten. An zahlreichen Orten kam es zur Einrichtung von Pfalzen, wo sich die Könige, die ihre Herrschaft in Form des Reisekönigtums ausübten, überwiegend aufhielten.
Die herausragende Bedeutung dieses Raums für die mittelalterliche Königsherrschaft steht bislang in diametralem Gegensatz zum Stand seiner wissenschaftlichen Erforschung. Der Band Sachsen-Anhalt fehlt im Repertorium der deutschen Königspfalzen bis heute!

 Das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung Sachsen-Anhalt hat mit Förderbescheid vom 20. April 2020 nun die Voraussetzungen dafür geschaffen, den Forschungsstand für Sachsen-Anhalt durch interdisziplinäre wissenschaftliche Grundlagenarbeit demjenigen anderer Bundesländer anzupassen und mit der Arbeit an den einzelnen Ortsartikeln zu beginnen und so in längerer Perspektive den entsprechenden Band des vom Max-Planck-Instituts für Europäische Rechtsgeschichte (Frankfurt am Main) herausgegebenen Repertoriums zu verfassen. .

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Letzte Änderung: 13.01.2026 -
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